Ohne einschlägige Praxis geht im Leben nichts - das wusste schon der gute Meister Kong:
» Sage es mir und ich werde es vergessen,
zeige es mir und ich werde es vielleicht behalten,
lass es mich tun und ich werde es können. « (Konfuzius)
Dieser Grundsatz gilt für das Handwerk ganz allgemein und im Umgang
mit Produkten moderner Haustechnik im Besonderen. Die Komponenten der
Anlagentechnik auf dem heutigen technologischen Stand sind längst zu
High-Tech-Produkten avanciert und damit nicht nur kompliziert, sondern
leider auch sehr teuer geworden. Darum sind wir auf die Unterstützung
von Marktpartnern angewiesen. So konnte eine der flexiblen Installationswände
in unserem sanitärtechnischen Labor gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten
mit dem neuen Glanz wertvoller Trinkwasser-Armaturen geschmückt werden,
die dem Schulungsraum jetzt einen vornehmen Schimmer von technischer
Eleganz verleihen. An den Bauteilen können die Schüler Funktionsanalysen,
Wartungs- Montage- und Einstellarbeiten praxisnah durchführen.
Ermöglicht wurde diese Schenkung durch eine enge Kontaktpflege unserer
Schule mit der Firma Honeywell GmbH, die mit etwa 650 Mitarbeitern mittlerweile
der größte Arbeitgeber im Raum Mosbach ist. Dieser Ausläufer der Metropolregion
Rhein-Neckar gehört ebenfalls noch zum Einzugsgebiet der Schüler unserer
Anlagenmechaniker-Klassen.
Zu verdanken haben wir die Gabe nicht zuletzt unserem Kollegen Michael
Stich, dessen Kontaktfreudigkeit auf einer Messe sich nun auszahlt.
Die offizielle Übergabe fand am 17.12.2009 in unserem sanitärtechnischen
Labor statt. Bei dem Zusammentreffen mit den Herren Sebastian Helmle
und Sören Brauch von Honeywell wurde weitere Kooperationsbereitschaft
von beiden Seiten signalisiert. Dem Angebot, mit unseren Schülern zukünftig
in Verbindung mit Besichtigungen der Produktionsstätten in Mosbach auch
Schulungen vor Ort zu nutzen, werden wir gerne nachkommen.

Von links: Herr Stefan Richter, Herr Michael Stich, Schüler der Klasse
M2AH/T, Herr Sören Brauch und Herr Sebastian Helmle von Honeywell, Herr
Ralph Fritz
