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Am Ende war das Feuer

Ein neuer Geruch strömte aus der Abteilung Metalltechnik, dort, wo die Anlagenmechaniker der Johannes-Gutenberg-Schule in Heidelberg mit modernster Umwelttechnik vertraut werden sollen und verbreitete einen Hauch archaischer Gemütlichkeit im Haus. Schüler fragten bereits nach, ob an der Schule ein Barbecue-Grill anfeuert wurde.

Der Herd des Holzfeuers, genauer gesagt, des zu Pellets gepressten natürlichsten aller Brennstoffe, war die Brennkammer eines neuen Heizkessels, der an diesem Tag in Betrieb genommen wurde. Im Detail: Ein Holzpellet-Heizkessel der österreichischen Firma KWB, Typ Easyfire, mit 10 kW Heizleistung und angebautem Vorratstank.

Holzpellets sind zylindrische Presslinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz, das unter hohem Druck und ohne Bindemittel zusammengepresst wird. Diese besonders umweltfreundlichen Winzlinge, die im Aussehen etwas an Hamsterfutter erinnern, verbrennen CO2-neutral und schwefelfrei. Pellet-Kessel sind heute technisch so ausgereift, dass sie den gleichen Komfort wie eine Öl- oder Gasheizung bieten, nur mit dem Unterschied, dass diese das größte CO2-Einsparpotenzial aller regenerativen Techniken eines privaten Haushaltes besitzen, bei dem die Wärmeversorgung mit über 80% zu Buche schlägt.

Holzpellet-Kessel sind gut regelbar, arbeiten sauber und zuverlässig und leisten einen entscheidender Beitrag zur Erreichung der ehrgeizigen CO2-Minderungsziele der Bundesregierung.

Zur offiziellen Übergabe und Inbetriebnahme des wertvollen Stückes fanden sich am 08. Juli 2011 der Niederlassungsleiter Herr Groll sowie der Außendienstmitarbeiter Herr Gräßle und der Servicemonteur Herr Gomes in unserem heizungstechnischen Labor ein. Selbstverständlich durften auch unsere Schüler diesem erfreulichen Ereignis beiwohnen.

Dank der großzügigen Leihgabe der Firma KWB, sind wir nun in der Lage, mit unseren Schülern den praktischen Umgang mit dieser anspruchsvollen Technik direkt am Gerät zu trainieren.

Urkundenverleihung