Wettbewerb: Konditorei Unlimited
4. und 5. Februar 2002
Die Fachschule für Konditoren der Johannes-Gutenberg Schule in Heidelberg hatte für den 4. und 5. Februar 2002 den Wettbewerb Konditorei Unlimited Kreativität in der Konditorei ausgeschrieben.
Grundgedanken der Ausschreibung waren:
1. Speziell jüngeren KonditorenInnen ein Forum zu geben ihr handwerkliches Können zu präsentieren und sich zu messen;
2. Kreativität bei Gestaltung und Ausführung von Konditoreiprodukten mit Beispielen zu den vielfältigen Möglichkeiten der "Konditorenkunst" zu belegen;
3. die handwerklichen Möglichkeiten der Konditoren durch diese Aktion wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, nachdem durch Werbung und Marktmacht die Normen der industriellen Massenprodukten dem Verbraucher als Maßstab suggeriert werden;
4. und auch auf unsere Fachschule für Konditoren hinzuweisen, die in halbjährigen Kursen auf die Meisterprüfung im Konditorenhandwerk vorbereitet.
An den beiden Wettbewerbstagen haben sich 11 Teilnehmer der Herausforderung des Wettbewerbsmottos gestellt, Ihre in den Wochen davor zuerst in gedanklich-kreativer dann produktiver Planung und Ausführung erarbeiteten Beispiele der Bewertungsjury vorgelegt.

Ein Klick auf die Teilnehmer zeigt die jeweilige Arbeit.
Teilnehmer von links nach rechts
Mareike Frauen-Berens, Bad Homburg
Hartmut Sohn, Mainz
Stefanie Harth, Heidelberg
Carsten Neuert, Heidelberg
Christine Lebert, Wörth
Carmen Sauer, Heidelberg
Anett Ritscher, Bad Kreuznach
Christian Lorczyk, Speyer
Cynthia Barth, Bad Kreuznach
Victoria Marbach, Obersulm
Aykado Yamada, Aichi(Japan)/ Heidelberg
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer belegen auch, dass Kreativität nicht direkt mit Alter und Berufserfahrung in Beziehung zu setzen ist, reicht das Spektrum doch von der Auszubildenden bis zum Meister mit mehrjähriger Erfahrung.
Die Wettbewerbsteilnehmer /-innen stellten Ihre Arbeiten unter Beachtung der folgenden Kriterien her:
Hygiene und Sauberkeit, Handwerklichkeit, Arbeitstechnik, materialgerechte Verarbeitung, Formschönheit, Farbschönheit, Geschmack/Geruch und künstlerische Gestaltung
Die Beurteilung wurde von fünf Mitgliedern der Meisterprüfungskommission der Handwerkskammer Mannheim durchgeführt.
Die erbrachten Leistungen waren auf sehr hohem Niveau und die Ergebnisse lagen teilweise hautnah beisammen.
Betont werden sollte, dass gemäß dem olympischen Gedanken alle Teilnehmer als Sieger den Wettbewerb beendet haben, denn sie haben sich einem Wettbewerb gestellt, teilgenommen und ihr berufliches Engagement und Können unter Beweis gestellt.
Folgende Urkunden und Preise wurden vergeben:
1. Wie ausgeschrieben Geldpreise für den 1. bis 3. Rang;
2. Teilnehmerurkunden ab Rang 4;
3. Pokale für die ersten Zehn;
4. 3 Sonderpreise für die jeweils beste Arbeit bei den Wettbewerbsaufgaben und
5. einen Sonderpreis für die jüngste Teilnehmerin, bzw. den jüngsten Teilnehmer.

Bei der Preisverleihung übergab den 3. und 2. Preis Frau Supper von der Heidelberger Volksbank an:
Frau Carmen Sauer aus Heidelberg (3. Preis = 100 Euro)
Herrn Hartmut Sohn aus Mainz (2. Preis = 200 Euro)
Der 1. Preis wurde von Herrn Beck, Vorsitzender der Stiftung zur Förderung des Nachwuchses im Konditoren- und Bäckerhandwerk, überreicht an:
Herrn Christian Lorczyk aus Speyer (1. Preis = 300 Euro)
Die Sonderpreise von je 100 Euro für die besten Einzelarbeiten gingen an Herrn Christian Lorczyk bester Baumkuchen und beste Torte, sowie Herrn Hartmut Sohn für das beste Werbestück.
Einen Sonderpreis von 50 Euro für die jüngste Teilnehmerin erhielt Christine Lebert aus Wörth.
Neben den oben erwähnten Förderern wurde der Wettbewerb auch von den Firmen Lubeca, Kondima und dem SBF-Heidelberg unterstützt.
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Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg
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