Die Ausbildung im Betrieb wird durch den Besuch der Berufsschule ergänzt ("Duales System"). Die Schüler sollen in der Berufsschule ihre Allgemeinbildung vertiefen, sowie die für die Berufsausübung notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben.
Der anerkannte Ausbildungsberuf ist aus der Zusammenlegung der Berufe Gas- und Wasserinstallateur/-in sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/-in entstanden.
Während früher die Schwerpunkte der Ausbildung vorwiegend auf handwerkliche Tätigkeiten ausgerichtet waren, hat eine Verlagerung zu heute geforderten Dienstleistungstätigkeiten (Kundenorientierung) stattgefunden.
Anlagenmechaniker/-innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik stehen heute in besonderer Verantwortung im Hinblick auf die Techniken zur Energie- und Ressourceneinsparung sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Anlagenmechaniker/-innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik:
– planen und montieren Anlagen und Systeme der Ver- und Entsorgungstechnik,
– installieren elektrische Baugruppen und Komponenten,
– nehmen Einstellungen an Steuer- und Regelsystemen vor,
– führen Funktionsprüfungen durch und suchen Störungsursachen,
– führen Inspektions-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durch,
– beraten Kunden und weisen ihn in die Bedienung ein.
Die Abschlussprüfung wird schriftlich durchgeführt.
Soweit dies im Lehrplan der Berufsschule für einzelne Fächer bestimmt ist, wird auch fachpraktisch geprüft.
Mit bestandener Abschlussprüfung an der Berufsschule (und bestandener Berufsabschlussprüfung vor der Handwerkskammer) erwerben die Absolventen/innen den Gesellenbrief / Facharbeiterbrief in ihrem Ausbildungsberuf.
Je nach Vorbildung kann an den Berufsschulen ein dem Hauptschulabschluss bzw. dem Realschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand erworben werden.
Die allgemeine Schulpflicht muss erfüllt sein.
Berufsausbildungsvertrag
Regelausbildungszeit 3,5 Jahre
Beginn jeweils im September nach den Sommerferien (Schuljahresanfang Baden-Württemberg)
Der Unterricht in der Grundstufe (1. Ausbildungsjahr) und Fachstufe (ab dem 2. Ausbildungsjahr) findet in Blockform statt, das heißt, die Auszubildenden besuchen i. d. R. zwei bis drei Wochen lang die Berufsschule und sind anschließend 4 bis 6 Wochen lang im Betrieb.
Pro Schuljahr kommen so etwa 12 Unterrichtswochen zusammen.
Maßgebliche Fächer sind Religionslehre, Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskompetenz, Berufsfachliche Kompetenz mit Projektkompetenz und Berufspraktische Kompetenz
Es besteht Schulgeld- und Lernmittelfreiheit.
Bitte fügen Sie die folgenden Unterlagen Ihrer Anmeldung bei:
– Ausbildungsplatzzusage
Johannes-Gutenberg-Schule
Wieblinger Weg 24 / 7
69115 Heidelberg
Telefon 0 62 21 / 528-700
Fax 0 62 21 / 2 14 72
E-Mail: schule@jgs-heidelberg.de
Homepage: http://www.jgs-heidelberg.de
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Fritz oder Grohmann
oder schule@jgs-heidelberg.de